Eines meiner zahlreichen Hobbys ist es, dass ich alles über Kaffee wissen will, wie ihr vielleicht schon hier in meinem Blog sehen konntet. Heute nun will ich euch einiges Interessantes über Kaffee berichten, wie zum Beispiel den Röstkaffee. Seine besondere Note wird ihm beim Röstverfahren verliehen, denn hier werden die Bohnen bei ungefähr 260 Grad Celsius geröstet und können dabei viele Aromen entfalten. Der Röstkaffee wird als ganze Bohnen oder gemahlen im Handel angeboten. Besonders für Kaffeemaschinen und genauso für den Handaufguss eignet sich diese Kaffeesorte. Ebenfalls gibt es ihn als entkoffeinierten, löslichen und milden Kaffee sowie als Espresso.
Die wichtigsten Kaffeesorten
Mit der Kaffeesorte Arabica werden 60 Prozent des Kaffeemarktes abgedeckt. Bereits ab einer Höhe von 600 Metern wächst diese Kaffeesorte, als Hochlandkaffee wird sie ab einer Höhe von 1.000 Metern bezeichnet. Arabica hat ein besonders mildes Aroma und weist eine leichte Säure auf. Zwar wird dieser Kaffee etwas teurer gehandelt, was auf den aufwändigen Anbau und Ernte zurückzuführen ist, doch bekommt man hier den puren Kaffeegenuss geboten.
Gleich nach Arabica folgt die Kaffeesorte Robusta, welche die restlichen 40 Prozent des Kaffeemarktes abdeckt und somit die zweitwichtigste Sorte ist. In den Tieflandtropen wachsen die Bohnen dieser Kaffeesorte. Mit dem herb würzigen Aroma kann man wahre Gaumenfreuden erhalten. Der Kaffee ist fast säurefrei und weist bedeutend mehr Koffein auf. Der Vorteil von Robusta Kaffee gegenüber dem Arabica ist im Preis zu sehen, denn er wird deutlich günstiger angeboten.
Noch mehr Wissen über Kaffee
Die Bohnen für Espresso werden beim Röstverfahren erheblich dunkler und auch länger geröstet, als es der Fall beim herkömmlichen Röstkaffee ist. Dabei verlieren die Bohnen ihre Säure. Unter Hochdruck wird das äußerst feine Pulver in knapp einer halben Minute zubereitet und schon ist der Espresso fertig. Diese Kaffeespezialität ist schwarz und besitzt einen geringeren Koffeingehalt als der Röstkaffee. Nur mit der typischen Schaumschicht kann von einem Espresso die Rede sein.
Bei einem entkoffeinierten Kaffee wird dem Rohkaffee bei der Entkoffeinierung mit Lösemitteln oder Dampf das Koffein entzogen. Dabei bleibt auf 100 Gramm Kaffeetrockenmasse jeweils ein Restgehalt des Koffeins von 0,1 Gramm.
Aus einem Konzentrat besteht der lösliche Kaffee, dabei wird heißes Wasser über die gemahlenen Bohnen gegossen. Das Granulat wird durch Gefriertrocknung gewonnen. Für den milden Kaffee werden besonders säurearme Kaffeesorten ausgewählt.