Der größte Feind für einen Kaffeevollautomat ist wohl der Kalk. Denn dieser sorgt für teils massive Schäden an selbigem. Kalk im Vollautomaten verkürzt die Lebensdauer des gesamten Geräts. Er tritt grundsätzlich in drei Varianten auf: Calciumcarbonat, eine Substanz, die nicht wasserlöslich ist und eine weiße Farbe hat. Sie ist einer der Hauptbestandteile von Kalkstein oder Marmor. Als Aragonit tritt Calciumcarbonat aber auch in der Kluft von Basalten recht häufig auf. Bei einer Erhitzung dieser Masse auf mehr als 1.000 Grad Celsius bildet sich Calciumoxid, ebenfalls Kalk. Es wird für die Mörtelherstellung benutzt. Wenn diese Substanz mit Wasser in Verbindung kommt, entsteht die dritte Kalksorte: Calciumhydroxid.
Doch diese drei Kalksorten würden nicht alleine zum Kalk im Vollautomaten führen, wenn da nicht die Kalksalze im Boden wären. Sie verbinden sich mit Regenwasser, das darauf fällt und sich vorher mit Kohlensäure angereichert hat. Durch diese Verbindung entsteht Calcium-Hydrogen-Carbonat, das über die Hausanschlüsse ins Leitungswasser gelangt. Damit erklärt sich auch, wie der Kalk im Vollautomaten entstehen kann.
Da der Kalk Vollautomat für eine kürzere Lebensdauer des gesamten Gerätes sorgt, ist es unverzichtbar, dass dieser entfernt wird. Kalk im Vollautomaten wirkt sich aber auch negativ auf den Geschmack des zubereiteten Kaffees aus. Somit ist eine regelmäßige Entkalkung des Gerätes unabdingbar, um die Lebensdauer zu erhöhen und auch den Kaffeegenuss. Hierfür werden spezielle Entkalker von den Herstellern angeboten.