Was sind eigentlich die Arabica Bohnen?

Wenn es um Kaffee geht, kommt man nicht an ihnen vorbei: Die Arabica Bohnen. Nachdem ich mich nun einmal rein interessehalber intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe, will ich mein erworbenes Wissen auch weitergeben. Insgesamt sind weltweit mehr als 60 verschiedene Kaffeebäume bekannt. Doch im Welthandel konnten sich nur zwei durchsetzen: Die Sorte Coffea arabica und die Coffea robusta arabica.

Letztere Variante der Arabica Bohnen gilt als die feinere Bohne. Ihren Namen erhielt sie durch die Araber bereits im 15. Jahrhundert. Damals brachten sie die Bohnen aus Ostafrika mit. Die Robusta unterscheiden sich von den normalen Arabica Bohnen vor allem durch den Koffeingehalt, der etwa doppelt so hoch ist. Das Aroma ist jedoch um einiges geringer. Insgesamt machen die normalen Bohnen des Arabica Baumes mittlerweile 70 Prozent des Handels am Weltmarkt aus, so dass sie sich wesentlich besser durchsetzen konnten.

Besonders die Form unterscheidet die beiden Bohnensorten. Die Arabica Bohne ist länger und verfügt über einen Einschnitt, der geschwungen ist und in der Mitte der Bohne sitzt. Die Reifezeit der Bohnen liegt bei etwa neun bis elf Monaten, so dass sie länger Zeit hat, das volle Aroma zu entfalten, denn bei der Robusta tritt die Reife bereits nach sechs bis acht Monaten ein. Obwohl die Robusta, wie der Name schon sagt, unempfindlicher gegenüber Hitze, Parasiten und weiteren Pflanzenkrankheiten ist, bevorzugen Kaffeetrinker die einfache Variante. Alle Kreuzungen, die bisher versucht wurden, blieben jedoch erfolglos, denn sie reichen an das Aroma der echten Arabica einfach nicht heran.

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